GiB erstellt Satzungskonzept 2015+ mit komplettem Straßenverzeichnis

Die GiB hat mit einem Riesenkraftakt ein komplettes Straßenverzeichnis für die Satzung 2015+ vorgelegt: Nun prüft die ELW sowohl die Rechtssicherheit als auch betriebsorganisatorische Anforderungen, Tourenplanung, Personal- und Maschinenkosten und erstellt bis Anfang März eine Gebührenkalkulation. Ab April geht es dann zur Vorstellung in die Ortsbeiräte.

In unserer Pressemitteilung vom 16.12.2016 haben wir folgendes Zwischenfazit gezogen:

 

Die GiB hat jetzt einen wichtigen Meilenstein erreicht: Unsere GiB-Kompetenzteams haben in nur vier Monaten sämtliche knapp 2.000 Wiesbadener Straßen bewertet. Für jede Straße haben wir anhand wichtiger Kriterien den Reinigungsaufwand getrennt für Fahrbahn und Gehweg ermittelt. Wir haben dafür das INFA-Standard-Verfahren leicht angepasst. Die komplizierte Bewertungsmatrix des Ordnungsdezernats mit zwei zusätzlichen Kriterienblöcken wäre dafür nicht in Frage gekommen. Sie hatte ja die überhöhten Reinigungsintervalle und den Wechsel nach A zur Folge und das Ganze schwer durchschaubar gemacht“, erläutert GiB-Mitglied Christine Dietz das Vorgehen der GiB.

„Das Ganze war ein Riesenkraftakt für die GiB, aber unser Bewertungsmodell hat sich bewährt. Zu ca. 85 % bestätigt sich die Reinigungsstruktur der Satzung 2015. Änderungen von C zu B oder B zu A gibt es wegen erhöhten Verkehrsaufkommens, verdichteter Siedlungsstrukturen oder besonderer Verschmutzungskriterien. Mit der GiB-Satzung 2015+ bliebe also die Gehwegreinigung weitgehend in Bürgerhand“, zieht GiB-Mitglied Heiner Lompe ein Zwischenfazit.

Das GiB-Bewertungsverfahren

Die Grafik illustriert die Kriterien  für die Bewertung der Straßen. Es wird getrennt für Fahrbahn und Gehweg ein Punktwert ermittelt, aus dem sich der Standard-Reinigungsturnus ergibt. In Sonderfällen werden diese erhöht (Quartierbezug, starke Verschmutzungen, o.ä.). Dann erst wird die eigentliche Reinigungsklasse A, B und C festgelegt, wobei bisher funktionierende Reinigungsstrukturen in den Vorort-Quartieren genutzt werden.


Kommentar schreiben

Kommentare: 0