Künftig wird die ELW-Straßenreinigung nur noch von den Anliegern der A-Straßen bezahlt.

Die Gebühreneinnahmen steigen, der ELW-Betrieb wird mit den geplanten Neueinstellungen teurer - für die "Leistungsausweitung" sollen aber nur noch die Anwohner der A-Straßen zahlen! (Beitrag von: Monika Schnabel)

Zitate von Dr. Franz aus einem Brief an GiB vom 26.2.2016 als Antwort auf unseren „Offenen Brief“

“Zunächst will ich festhalten, dass die ELW nach bisheriger Planung … in weniger Straßen reinigen als vorher. Bis 2016 waren 859 Straßen in der C-Reinigung, ab 2017 sollen ca. 1.100 Straßen alleine vom Bürger gereinigt werden. Lediglich ca. ein Drittel (635 Straßen) aller Wiesbadener Straßen wird sich ab 2017 in der A-Reinigung befinden …Die stabilen Gebührensätze sind kein „Etikettenschwindel“…. Wer mehr Leistung bekommt, bekommt mehr Sauberkeit und die ist logischerweise auch mit mehr Kosten verbunden. … Bei 25.000 Grundstücken ändert sich nichts, ihnen bleibt daher eine Kostensteigerung erspart.“

 

Was wird bei diesen „Wohltaten“ den Bürgern verschwiegen?

 

635 Straßen in A - lediglich ein Drittel: Das hört sich richtig gut an. Ja, aber dieses Drittel macht dann den Löwenanteil der Reinigungskilometer aus, weil die Reinigungskilometer einer A-Straße dreimal so hoch sind wie die einer B-Straße. Und B-Straßen gibt es künftig kaum noch. Fast das gesamte Gebührenaufkommen für die ELW-Straßenreinigung werden also künftig die Anwohner der A-Straßen zahlen. Auch künftige Defizite und Gebührenerhöhungen werden dann nur noch die Anlieger der A-Straßen finanzieren. Die 189 Reinigungskilometer pro Woche der übriggebliebenen 137 B-Straßen machen dann nur noch marginale 4,7% aller Reinigungskilometer aus. Und die zusaetzlichen A-Straßen tragen zudem die derzeit geplanten Gebührenmehreinnahmen von 5 Mio €. Weniger Anlieger als bisher finanzieren also einen um 45% erhöhten Straßenreinigungsbetrieb der ELW.  


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